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Herzlich willkommen
auf der Webseite der nano-Control, Internationale Stiftung!
nano-Control wurde im Jahr 2008 von Bürgern gegründet, die durch  Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten erkrankt sind. Wir meinen aus Schaden sollte man klug werden und und engagieren uns mit über 50 aktiven Unterstützern in ganz Deutschland, Österrreich, der Schweiz, England und Kanada für gesunde Raumluft. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Aufklärung und Beseitigung der vermeidbaren Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten. nano-Control arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Zustiftungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.nano-control.de.


Übersicht

- Der Film: Vorsicht, Toner-Feinstaub!
- Worin besteht die Gefahr?
- Wie kann man krank werden?
- Welche Beschwerden treten auf?
- Wie erkenne ich, ob ich durch Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern geschädigt werde?
- Was kann ich tun?
- Weitere Informationen
- Umfassende Informationen der Stiftung nano-Control
- Hilfe finden
- Helfen Sie mit
- Sicher drucken- gesund leben





Krank durch Toner?


Worin besteht die Gefahr?

Toner ist Feinstaub, der aus winzigen Partikeln von wenigen Mikrometern besteht, denen noch feinere Partikel im Nanometerbereich aufliegen.

Tonerpartikel




x 1.000 x 10.000 x 20.000 x 40.000 Nanobubble, bestehend
aus VOC, Fe, Al

Toner sind höchst komplexe Mixturen, die aus verschiedensten Chemikalien bestehen. Die Rezepturen sind Betriebsgeheimnis der Hersteller. Toner enthalten regelmäßig Schadstoffe, insbesondere

Viele dieser Schadstoffe haben eine schädigende Wirkung auf die Schleimhäute, insbesondere auf die Atemwege. Manche, wie zum Beispiel Nickel, wirken hochgradig allergen und sogar krebserregend. Besonders gefährlich sind die Ultragifte Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT), die immer häufiger in Tonern eingesetzt werden. Das hochtoxische DBT unterdrückt das Immunsystem, TBT wirkt in kleinsten Spuren auf das Immunsystem und zwar vermännlichend: es senkt Östrogen und verstärkt Testosteron.

Beim Druckprozess werden die Tonerpartikel auf das Papier mit bis zu 200 oC aufgeschmolzen. Zur Kühlung werden Ventilatoren eingesetzt. Über den Luftstrom gelangen zum Teil erhebliche Mengen Feinstäube, ultrafeine Partikel und Schadstoffe in die Luft, darunter auch Flammschutzmittel und immer noch Ozon, das beim Belichtungsprozess entstehen kann. Die sog. Tonerpilotstudie hat festgestellt, dass durch den Betrieb von Laserdruckern die Raumluft signifikant mit Feinstäuben und ultrafeinen Partikeln belastet werden kann. So genannte Nanobubbles wurden als Zusammenballungen von tonertypischen Schwermetallen und VOC identifiziert.
Millionen Menschen sind den ungefilterten Emissionen dauerhaft, oft über Jahre ausgesetzt.
Die Schadstoffe können als ultrafeine Partikel wie Trojaner die Abwehr des Körpers überwinden und ins Blut und in alle Organe eindringen.
Es ist fatal und verantwortungslos, die Atemluft von Millionen Menschen, darunter Kinder, Schwangere, Allergiker und Asthmatiker, mit einem ungefilterten Mix aus Partikeln und Schadstoffen zu belasten, die tief in den Körper eindringen und einerseits zu schweren Entzündungen führen, andererseits die körpereigene Abwehr und sogar die Wirkung von entzündungshemmenden Medikamenten ausschalten.

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Wie kann man krank werden?

Die Partikel sind in der Lage, über die Atemwege und sogar über die Haut ins Blut und in alle Organe einzudringen. Sie können die Haut und die Schleimhäute reizen und schließlich nach erfolgter Sensibilisierung schon in kleinsten Mengen zu massiven Entzündungen führen, wie bei einer Allergie.
Es kann offenbar jeden treffen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer Nickelallergie und einem überempfindlichen Bronchialsystem, sowie Berufsgruppen die stark Toner- exponiert sind, wie z.B. Servicetechniker und Mitarbeiter in Copy-Shops.


Welche Beschwerden treten auf?

Die Beschwerden beginnen meistens, wie eine ganz normale Erkältung. Die typischen Symptome sind Niesen, Räuspern, kratzige Stimme, Schnupfen, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen. Die Entzündungen betreffen meistens zunächst die oberen Atemwege können aber schnell auf die Bronchien übergreifen. Typisch ist ein Reizhusten, der oft zu asthmatischen Beschwerden mit Luftnot führt. Dies ist eine ernste Erkrankung.
Oft sind auch die Augen oder die Haut entzündet, vor allem im Gesicht und an den Händen. Aber auch der Magen-Darmtrakt und der Uro-Genitalbereich können  betroffen sein. Typische Symptome sind Bauchkrämpfe, analer Juckreiz und Blutungen, sowie häufiger Harndrang mit wenig Urin und schmerzhaftes Wasserlassen (Blasenentzündung).
Als Folge der chronischen Entzündungen kann es zu nitro-sativem Stress kommen mit Erschöpfungszuständen, der durch Stickoxid verursacht wird. Hierdurch wird die Energiegewinnung in den Zellen blockiert. Die Folge können Gedächtnis- Konzentrations- und Wortfindungsstörungen, sowie depressive Verstimmungen und Muskelschwäche sein.
Die chronischen Entzündungen können also den ganzen Körper betreffen.
Kurze Raumluftkontakte und sogar bedrucktes Papier können bei entsprechender Sensibilisierung schwere Erkrankungsschübe auslösen.
Die Erkrankung wird oft chronisch, weil die Ursache nicht erkannt wird.
2.000 Fälle von zum Teil schweren Erkrankungen sind bereits registriert, doch dies ist nur die Spitze eines gewaltigen Problems, mit fatalen Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft.


Wie erkenne ich, ob ich durch Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern geschädigt werde?

Die typischen Beschwerden treten oft nach Wechsel des Arbeitsplatzes oder Ausstattung mit neuer Drucktechnik auf. Bei schlechter Lüftung zum Beispiel im Winter verstärken sich die Symptome, ebenso wie nach großen Druckaufträgen.
Oft sind auch Kollegen betroffen.
Wenn die Beschwerden am Wochenende, nach Krankschreibung oder Urlaub abklingen oder ganz verschwinden, ist dies ein klares Indiz, dass der Laserdrucker oder Kopierer für Ihre Beschwerden verantwortlich ist.

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Was kann ich tun?

Informationen, wie Sie sich helfen lassen oder mithelfen können, finden Sie auf unserer Seite Hilfe.

 

Weitere Informationen

Krank durch Toner- fatale Folgen, Auswertung  von 1750 Fällen und einer online-Umfrage, 2.5.2008, PDF

 

Umfassende Informationen

über die Gesundheitsgefahren durch Toner bzw. Emissionen aus Laserdruckern, kompetente Hilfe und Möglichkeiten uns zu unterstützen finden Sie auf der Webseite nano-Control, Internationale Stiftung.

nC nano-Control,
Internationale Stiftung

 

Sicher drucken- gesund leben
Um sich zu informieren, wie Sie sicher und ohne gesundheitliche Risiken drucken können, informieren Sie sich unter www.sicher-drucken.de.

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