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Der Dreck aus den Druckern und die Folgen

Das Schlimmste für mich ist...

Sabine, 40 Jahre, Mutter

... als ich Blut spuckte und meine kleine Tochter mich fragte, ob ich nun sterben müsse. Ich bekam panische Angst. Mehr...


Achim, Kriminalbeamter i.R., dienstunfähig mit 43 Jahren

...diese brutale Atemnot, keine Luft mehr zu kriegen und gierig das Kortison zu nehmen, das die Knochen zerstört und den Blutdruck in schwindelerregende Höhe treibt. Mehr...

 
 
Margitta, 55 Jahre, Sachbearbeiterin beim Fernsehen

... dass trotz aller Maßnahmen mein Gesundheitszustand, was die Kraft anbelangt, nicht mehr so herzustellen ist, dass ich ohne fremde Hilfe leben kann. Mehr...

Reni, 59 Jahre, Studiendirektorin a. D.

... dass ich durch die Laserdrucker-Schädigung chronisch erkrankt bin und viele Dinge, die mir früher Freude bereiteten, nicht mehr tun kann (Sport, Reisen in andere Länder u.v.m.). Die Erkrankung beherrscht das tägliche Leben. Mehr...
 


Ricoh Aficio von innen


geöffnete Klappe eines Cannon IR
 
Ulrike, 33 Jahre, Bürokauffrau

... wie Laserdrucker & Co. mich an den Rand des Grabes brachten. Mehr...

Reinhild, 55 Jahre, Krankenschwester

... zu spät erfahren zu haben, dass Tonerstaub so krank machen kann. Uns wäre viel Leid erspart gelieben, wenn wir vorher davon gewusst hätten. Meine Töchter und ich leiden noch heute an dem Trauma, dass es dadurch u.a. zum Suizidversuch meines Mannes geführt hat. Mehr...
 


Ricoh Aficio Tonerflasche


Aufnahme Verkleidung UTAX-Drucker
an den Luftschlitzen von der Innenseite



Nachfüllöffnung Canon-Kopierer
 
44 Jahre, Dipl.-Ing.

... sind die permanenten Kopfschmerzen. Mehr...

Marion, 55 Jahre, Justizbeamtin mittlerer Dienst

... das Unverständnis der übergeordneten Personen bzw. Dienststellen, die im Grunde keine Ahnung davon haben, unter welchen Bedingungen der normale Beschäftigte seine Arbeit verrichten muss; man wird wortwörtlich als Simulant dargestellt und die Fachärzte als unwissend, Fakten werden einfach vom Tisch gewischt. Der blaue Umweltengel als Aufkleber an den Geräten ist für uns Geschädigten der blanke Hohn! Mehr...
 


Utax-Drucker (innen) bei Wartung


Endfilter und die Reinluftseiten
OCE (Konica Minolta)



Heizkörper hinter den Abluftschlitzen eines
UTAX-Laserdruckers (s. oben)
   
Regina, 53 Jahre, Schrift-und Grafikmalerin (Werbetechnikerin)

... dass ich mich an manchen Tagen mühsam durch den Alltag schleppe
... seit meiner Erkrankung das Leben ungelebt an mir vorüber zieht
... ich Sorge um meine weitere Zukunft habe
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Nanopartikel auf und zwischen dem Toner


Tonerpartikel m Bauchfell einer Frau


Tonerpartikel 10000 x vergrößert

     

Tonerfilter nach Gebrauch

 

 

Nanobubble aus Eisen (dunkle Einschlüsse),
Aluminium (helle Einschlüsse) und
flüchtigen organischen Verbindungen (VOC)

Carbon Black Nanopartikel aus Toner
in Lungenzellen eines Krebspatienten

 

Umfrage

40 % sind von Berufsunfähigkeit betroffen oder bedroht.

Eine Online- Umfrage der Stiftung nano-Control unter fast 2.000 registrierten Betroffenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz belegt, dass die Menschen durch Laserdrucker und Tonerstäube sehr stark und dauerhaft belastet werden, mit schlimmen Folgen.

Zweidrittel halten die Büroluft für schlecht bis unzumutbar. 86 % der Befragten berichten über verschmutzte Geräte und sehen sich stark belastet, zumeist unmittelbar, durch mehrere Laserdruckgeräte und fast täglich, über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Die Betroffenen, von denen nur 10 Prozent rauchen, leiden vor allem (83 %) unter Erkrankungen der Atemwege, 28 % sogar an lebensbedrohlichem Asthma oder COPD. Jeder Zweite hat Entzündungen der Augen und/ oder der Haut. Häufige Arztbesuche, Operationen und Krankschreibungen sind die Folge. Zwei von fünf Betroffenen empfinden Ihre Erkrankung als schwer oder sehr schwer. Jeder Zwölfte ist an Krebs erkrankt. Über die Hälfte der Betroffenen sind mehr als vier Wochen im Jahr krankgeschrieben und jeder Fünfte sogar mehr als ein Jahr. 40 % sind von Berufsunfähigkeit betroffen oder bedroht. 37 % berichten über gleiche Erkrankungen bei Kollegen. Auffällig häufig (48 %) sind Metallallergien, insbesondere gegenüber Nickel und Kobalt, die sehr häufig in Tonern nachgewiesen werden. Offenbar gibt es auch einen Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen und chronischer Erschöpfung bzw. Burn-Out, wie von über 60 % berichtet wird. 62 % beklagen Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen. 90 % der Betroffenen wurden nicht vor den Risiken gewarnt. Insbesondere die Behörden haben bisher völlig versagt.

Tonerpartikel gefangen im Filter

nC nano-Control,
Internationale Stiftung


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